Was einmal mit einer Einladung an 15 Strassenkinder begann, hat sich seit 2006 zu einer Einrichtung verfestigt, in der 2 mal pro Woche etwa 250 Personen mit einem schlichten warmen Essen versorgt werden. Das sind die afrikatypischen Speisen aus Mais, Reis und Bohnen, manchmal Süsskartoffel oder Kochbananen, und, aus gehobenem Anlass, ein Stück Hühnchen. 

Eine dritte Mahlzeit wird für die  Teilnehmer von Förderprogrammen zubereitet und ist nicht so öffentlich wie die Suppenküche. Das ist meist Tee und Posho, der typische Maisbrei.

Sonntags findet die Speisung im Anschluss an den Gottesdienst statt. Natürlich bekommen nicht nur die Kirchenbesucher ein Essen, sie stellen nur etwa die Hälfte der Teilnehmer.

Freitags wird zudem hygienischen und medizinischen Bedürfnissen begegnet. Seit Beginn der Arbeit war der Einsatz von Wasser,  Seife und Salbe wichtig, denn Strassenkinder haben eine ganze Anzahl von Hautproblemen, denen begegnet wird. Das setzt sich auch bei den Slumbesuchern fort, denn auch dort sind die hygienischen Bedingungen erbärmlich. Wir haben deswegen hohe Wasserkosten in der Suppenküche.