Auf dem Gelände von Kampala Straßenkindern steht heute nicht nur der Ziegelbau mit dem Zelt, sondern auch eine einfache Hütte aus soliden Brettern, wie sie in Kampala üblich ist.

Denn durch die Arbeit der Suppenküche wurde Rhona die Not der alleinerziehenden Mütter in den Slums so bewusst. Schon kleine Kinder bleiben unbewacht, und damit ungeschützt im Slum zurück, wenn die Mutter versucht, für ihren Lebensunterhalt etwas Geld zu  verdienen. Intakte Familie sind eine große Ausnahme in diesem Umfeld.

Nun gibt es jeden Tag der Woche die Gelegenheit, sein Vorschulkind in den Kindergarten zu bringen. Hier finden die Kinder nicht nur den Schutz, den sie so dringend brauchen, sondern auch 2 mal täglich eine einfache Mahlzeit.  Für viele Kinder ist so regelmäßiges Essen die Ausnahme. Sie bekommen um 9  Uhr Frühstück und um 13 Uhr ein Mittagessen.

Es gibt eine Gruppe mit Kindern von 2,5 bis 3, dann eine Gruppe von 4 bis 6, und eine Vorschulgruppe.

Bereits die Kinder ab 4 lernen  englisch, zählen, und das Alphabeth. In der Vorschulgruppe beherrschen manche Kinder sogar schon lesen und schreiben.

Die Lernanreize und pädagogischen Angebote geben diesen Kindern bessere Startbedingungen, auch für die Schule.  Die Arbeit hat am 6.2.17 mit 7 Kindern begonnen. Bei Robinahs Besuch im Juni war die Zahl auf 67 Kinder angewachsen.

Heute sind bereits 2 qualifizierte Erzieherinnen angestellt, die neben anderen ehrenamtlichen Frauen die Kinder betreuen.

Für diesen neuen Zweig der Arbeit braucht es einen erheblichen Anstieg von nicht zweckgebundenen Spenden.